Ein (gescheiterter) Brühstück-Versuch…

Ich hab mich an einem Brühstück aus Roggenvollkornschrot für mein Bauernbrot versucht, allerdings wohl an ein paar zu vielen Variablen gedreht, wodurch nicht ganz klar ist, wieso das Ergebnis so geworden ist. Zu dem Brühstück habe ich die Garzeit des Hauptteigs und die Stückgare stark verkürzt, da ich zu spät von der Arbeit kam und etwas ungeduldig war. Dadurch ist das Brot etwas „sitzen geblieben“ und die Krume recht dicht geblieben. Geschmacklich ist es o.k. aber in seiner ursprünglichen Form dann doch besser.

 

Malzbrotversuche

Knusprig von außen und dabei eine feinporige, saftige Krume

Mein Bruder hat sich ein Rezept für Malzbrot gewünscht. Mir von Grund auf was eigenes auszudenken hab ich mir beim ersten Versuch nicht zugetraut, also hab ich geschaut, was sich da so an Rezepten finden lässt. Beim ersten Versuch hab ich mich -wie ich dachte – genau ans Rezept gehalten aber er ging gründlich in die Hose! Das Brot war geschmacklich zwar gut, war aber in der Mitte ziemlich klebrig. Die Vermutung: das Weizenmalz war aktiv und damit war es viel zu viel Weizenmalz auf zu wenig Mehl…also habe ich im zweiten Versuch die Menge Weizenmalz auf 1/10 reduziert und etwas inaktives flüssiges Gerstenmalz für den Geschmack dazu gegeben.
Der Geruch von dem Brot ist herrlich, die Kruste knusprig und die Krume saftig und feinporig.

Das Sparen und Warten hat sich gelohnt…

Letzte Woche ist ein riesiges Paket bei mir zu Hause eingetrudelt: Ich hab jetzt eine Kenwood-Küchenmaschine 🙂

Die ersten Brote sind schon damit geknetet worden, und ich hab direkt mal den ersten Fehler gemacht….man sollte nicht als erstes die trockenen und dann die nassen Zutaten in die Rührschüssel geben, sonst muss man recht häufig mit einem Teigschaber nachhelfen. Beim nächsten Versuch (Morgen Abend nach der Arbeit) werde ich also als erstes den Sauerteig in die Rührschüssel geben und anschließend die verschiedenen Mehle. Ich hoffe, dass der Knethaken dann erfolgreicher ist.

Und hier ist das gute Stück 🙂

Ein weiterer Baguette-Versuch

Da ich Weihnachten und Silvester geplant hatte Baguette zu backen, habe ich jetzt vorsichtshalber schon einmal einen weiteren Versuch gestartet. Und es war so lecker und knusprig und bei dem Wetter perfekt zu einer Suppe. An der Form kann ich noch arbeiten, aber geschmacklich, von der Krume und der Kruste waren sie super. Die Porung war diesmal um einiges schöner als bei dem letzten Versuch.

Man muss natürlich etwas vorplanen, da der Teig zwei Tage lang im Kühlschrank herumsteht, aber gerade Heilig-Abend und Silvester fallen ja doch jedes Jahr aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen immer wieder auf das gleiche Datum…

Endlich wieder einen Backofen

Nach einem langen Monat ohne funktionierenden Ofen war gestern endlich ein Elektriker da. Kaum war der Ofen repariert, hab ich den Sauerteig angesetzt, so dass ich heute endlich wieder Brot backen konnte. Schon allein der Duft, der jetzt in der Wohnung liegt, ist genial. Es ist das erste Brot in einem normalen Haushaltsofen und ein bisschen vermisse ich das schnelle Aufheizen vom guten, alten DDR Ofen in der alten Wohnung. Aber dafür gibts jetzt Umluft und Licht! Und an das Vorheizen gewöhne ich mich auch noch…

Hochzeitskuchen

Mitten im Umzugschaos „musste“ für das vorletzte Wochenende noch eine Torte für die Hochzeit eines befreundeten Paares gebacken werden. Da es sich dabei um eine Eigenkreation gehandelt hat, hab ich  zur Sicherheit auch noch einen Königskuchen gebacken...aber es hat alles funktioniert!

Es ist eine Torte mit einer Art Mürbeteigboden und zwei Schichten Biskuit geworden, die ich einmal mit einem Himbeerfruchtspiegel, Vanillecreme und einer Nougatcreme gefüllt habe und anschließend mit einer Schokoladen-Nougat-Mischung abgedeckt habe. Ist zwar etwas aufwändig, aber dafür war sie auch sehr lecker!

Abschiedskuchen

Heute hat die Abteilung, in der ich jetzt 3 Jahre neben meinem Studium gearbeitet habe, ihren Abschiedskuchen bekommen. Da ja die Geschäfte schon fleißig Weihnachtsnaschereien verkaufen, hab ich (eigentlich etwas verfrüht) einen weihnachtlichen Gugelhupf mit Dominosteinen gebacken. Das perfekte: Dem Kuchen schadet es nicht, wenn der ein oder andere Dominostein beim Backen im Mund des Bäckers anstatt im Teig verschwindet…..