Dritter Dampf-Versuch

Gestern habe ich einen weiteren (und diesmal erfolgreicheren) Dampf-Versuch für mein Sauerteigbrot getestet. Beim letzten Brot hatte ich die Schüssel mit Wasser auf ein Gitter unter das Blech mit dem Brot gestellt. Dadurch hatte sich Kondenswasser zwischen Brot und Blech gesammelt, und das Brot ist an der Stelle erst nach einem weiteren Backgang direkt auf dem Gitter und ohne Dampf durch geworden.
Diesmal habe ich die Schüssel eine Etage tiefer direkt auf den Boden vom Backofen gestellt. Zunächst hatte ich etwas Angst, dass die Schüssel das nicht überlebt, da unmittelbar unter dem Blech die Gasflammen sind, aber das war kein Problem. Und diesmal gab es kein Kondenswasser zwischen Brot und Blech, das Brot war super knusprig und ich glaube, bis jetzt das beste (entsprechend war der Schwund nach dem Abendessen gestern, so dass ich heute direkt den nächsten Sauerteig ansetzen muss…).

Wer also keine Dampf-Funktion am Ofen hat: Einfach eine Schüssel mit etwas Wasser direkt auf den Boden vom Backofen stellen, und man hat einen ähnlichen Effekt.

Ein weiterer Weizenbrötchen-Versuch…

Heute Morgen gab es den zweiten Versuch, normale Weizenbrötchen zum Frühstück zu backen. Die Sonntagsbrötchen vergangenes Wochenende waren zwar auch sehr lecker, entsprechen aber nicht dem „normalen“ Frühstücksbrötchen. Also habe ich gestern einen reinen Weizenteig mit etwas Hefe angesetzt und die Teiglinge über Nacht zur Gare in den Kühlschrank gestellt. Heute Morgen hab ich sie dann kurz akklimatisieren lassen, und dann kamen die Brötchen für ca. 20 Minuten in den Backofen. Herausgekommen sind (für die ersten „normalen“ Brötchen) ganz in Ordnung aussehende Brötchen. 

Auch die Krume war in Ordnung, allerdings noch nicht ganz so locker, wie ich sie mir vorgestellt habe. Und beim nächsten Versuch werde ich mich wohl trauen müssen, etwas tiefer einzuschneiden.
Geschmeckt haben sie aber sehr gut. Sowohl zu herzhaftem als auch zu süßem Brötchenbelag. Hier gehts zum Rezept.

 

Roggenmisch-Stangen mit Füllung

Gestern habe ich einen Vor- und einen Sauerteig für die gefüllten Roggenmischstangen angesetzt und jetzt duftet die ganze Wohnung nach frischem Brot…

Die Stangen sehen toll aus, nur eine hat sich leider beim Backen etwas geöffnet (was ihrem Geschmack allerdings keinen Abbruch getan hat). In den Teig habe ich bei zwei Stangen gewürfelten Speck und bei zwei getrocknete Tomaten eingeknetet. Und nach einer weiteren Ruhezeit habe ich dann je zwei Teiglinge von den zwei Sorten abgestochen, die dann ausgerollt und wie bei einer Pizza mit gerösteten Zwiebeln, Sesam und Käse belegt und abschließend das ganze aufgerollt. Das Rezept dazu findet ihr hier.
Die im Rezept angegebenen 0,2 g frische Hefe für den Vorteig konnte ich nur schätzen, da ich noch keine Waage besitze, die das messen kann. Aber es hat ja funktioniert. Beide Sorten waren sehr lecker, aber die mit Speck und Gouda hatte etwas mehr Pfiff. Und der Parmesan kam leider nicht ganz so gut raus, wie ich mir das vorher vorgestellt hatte. Die Stangen passen super zu einer leichten Suppe oder ähnlichem.
Jetzt haben wir nur ein Problem: Wir brauchen entweder einen größeren Gefrierschrank, ganz viel Besuch, oder mein Mann und ich dürfen uns nur noch von Brot und Brötchen ernähren.

Kanelbullar med Kardemumma

Morgens um 5 Uhr schon den Duft von frisch gemahlenem Kardamom in der Nase zu haben entschädigt fast die Uhrzeit…ich liebe dieses Gebäck, es erinnert an die zahlreichen Schwedenurlaube mit der Familie, an Sonne, an Meer…
Da es auch heute mal wieder mehr oder weniger schnell gehen musste und ich keine Zeit zum Experimentieren hatte, wurde das bis jetzt altbewährte Rezept mit recht viel frischer Hefe gemacht. Irgendwann komme ich vielleicht auch mal dazu, es mit einem Vorteig mit längerer Führung zu testen, aber jetzt erst mal so.

Sonntagsbrötchen

Einfach perfekte Brötchen! Es waren meine ersten Brötchen aus reinem Weizenteig, die mal nicht nach Milchbrötchen geschmeckt haben. Und das, obwohl sie nur mit Hefe gemacht sind. Ein bisschen erinnern sie an Ciabatta und ich kann mir gut vorstellen, dass das ganze mit Oliven, Tomaten, Speck oder auch Rosmarin sehr gut passt. Ich werde es testen! Durch den Schuss Olivenöl im Teig passen sie sehr gut zu herzhaftem Belag, aber auch Honig oder Marmelade passt wunderbar. Besonders praktisch: Man muss sie erst am Abend vorher vorbereiten, steckt den Teig in den Kühlschrank und am nächsten Morgen hat man innerhalb von 30 Minuten frische Brötchen auf dem Tisch. Das Rezept dazu gibt es hier.

Dampf-Versuch

Gestern habe ich meine „Bedampfung“ vom Bauernbrot verändert, und mal die Variante ausprobiert, eine Schüssel mit Wasser in den Ofen zu stellen. Nach 50 Minuten Backzeit sah das Brot von oben zwar wunderbar aus, aber zwischen Brot und Blech hatte sich etwas zu viel Kondenswasser gesammelt, wodurch die Unterseite vom Brot noch weich war. Ich dachte schon, wir müssten heute zum Frühstück an die Notbrötchen im Gefrierschrank ran… aber weil es ja nicht schlimmer werden konnte, hab ich den Ofen nochmal angeschmissen, die Wasserschüssel aus dem Ofen genommen, und das Brot auf einem Gitter nochmal für ca. 10 Minuten gebacken. Danach war auch die Unterseite vom Brot knusprig. Heute Morgen dann beim Anschneiden die Überraschung: Kein Speckstreifen im Brot und eine schöne Krume!

Eine weitere Änderung bei dem Brot war die Menge des Anstellguts. Im Rezept sind 15 g Anstellgut angegeben. Ich habe statt dessen 10 g vor zwei Tagen aufgefrischtes Anstellgut verwendet und zusätzlich noch ca. 10 bis 15 g vor knapp zwei Wochen aufgefrischtes Anstellgut. Der Geschmack war super, ich werde es also vermutlich beim nächsten Brot wieder so machen. Lediglich mit der Bedampfung muss ich mich noch was überlegen…

Anstellgutverwertung und Keksnachschub

Gestern habe ich mein Anstellgut aufgefrischt und da danach noch genug vom alten übrig war, habe ich frische Sauerteig-Roggenbrötchen angesetzt. Wenn noch genug übrig ist, ist dieses Rezept perfekt, um das Anstellgut zu verwerten. Das Rezept zu diesen Brötchen findet ihr hier.

Und weil der Ofen gerade eh lief, und sich der Keksvorrat zu Ende neigte, wurden noch mini Kakao-Bauernbrotkekse gebacken. Die Kekse haben einen schön zarten Geschmack und vermutlich dadurch, dass sie ohne Ei auskommen, zerfallen geradezu im Mund. Trinkt man danach noch einen Schluck Milch, hat man das Gefühl, man hätte gerade ein leckeres Glas Kakao getrunken. Das passende Rezept dazu findet ihr hier.

 

Die frische Hefe muss weg…

Die frische Hefe, die ich zum Brötchen backen angebrochen hatte, musste weg. Also musste ein schneller Hefeteig mit viel frischer Hefe her.  Leider hab ich von der Marzipan-Variante vergessen ein Foto zu machen, die ist gestern in der Kaffeepause auf der Arbeit direkt vernichtet worden. Die Rosinen-Nuss Variante haben mein Mann und ich getestet. Ein Bild vom restlichen Rosinen-Nuss-Zopf konnte ich noch kurz vor knapp machen. Hier findet ihr das Rezept dazu mit zwei verschiedenen Varianten für die Füllung.