Heute Morgen wurde aufgetoastet

Heute Morgen haben wir das neulich gebackene und dann eingefrorene Toastbrot aufgetoastet. Es klappt wunderbar! Ich hab das Toastbrot vor dem einfrieren in Scheiben geschnitten und dann portionsweise eingefroren. Zum Auftoasten haben wir die Scheiben einfach direkt aus dem Tiefkühlfach in den Toaster gesteckt. Man merkt keinen Unterschied zum frisch gebackenen Toastbrot, es lässt sich frisch aus dem Tiefkühlfach sogar eher ein Stück besser toasten als frisch gebacken. Ich würde sagen: wir haben unser Notbrot gefunden!

Brotring

Das Rezept für dieses Brot hat mich schon eine ganze Weile angelacht.  Es wird im Ring gebacken wird, weshalb man pro Scheibe eine große Oberfläche und damit viel von der knusprigen Kruste hat (so mein Gedanke dazu. Der Kommentar von meinem Mann: „Da hat man ja lauter mini-Scheiben!“). Da mir abends um 22 Uhr recht plötzlich eingefallen ist, dass ich das ja mal machen könnte, kam mir auch ganz gut entgegen, dass die Gare vom Sauerteig zwischen 18-22 Stunden bei Zimmertemperatur liegt. Der Sauerteigansatz war etwas trockener als üblich, da das Verhältnis von Mehl zu Wasser nicht 1:1 ist. Ich war also gespannt, wie der Teig nach der Gare aussieht. Er hatte sich ganz gut gemacht und auch die weitere Verarbeitung fühlte sich gut an (nur ziemlich klebrig!).
Ich brauche glaub ich ein Skalpell mit längerer Klinge, aber ansonsten ist es rein optisch schon einmal ganz in Ordnung geworden. Der Ofentrieb hätte besser sein können aber die Krume ist trotzdem wunderbar locker.

Toastbrot-Notbrot

Da wir nach Ostern einen kleinen Brot- und Brötchen-Engpass hatten, hab ich mir überlegt neben Brötchen auch ein Toastbrot in unser Mini-Gefrierfach zu stecken. Dafür hab ich gestern eine Hefe-Salz-Wasser-Mischung angesetzt und das ganze einfach mal eine Runde bei Zimmertemperatur abgedeckt rumstehen lassen. Da ich irgendwo mal gesehen hab, dass man den Teig für das Toastbrot auf eine bestimmte Art und Weise in die Form legen muss, damit die Scheiben später beim Bestreichen nicht reißen, hab ich mich daran auch mal probiert. Ich bin gespannt, ob es tatsächlich so schmeckt wie Toastbrot, oder ob man einfach nur ein Weißbrot in Kastenform macht…Der Geruch hat schonmal sehr viel Ähnlichkeit mit Toast. Der Geschmack wird getestet, sobald das Notbrot eingesetzt werden muss (vielleicht schon Morgen früh, je nach Brotvernichtung heute Abend).

Ergänzung: Es schmeckt! Und es schmeckt auch noch wirklich nach Toast! Und die Verdrehung der Teigstränge hats tatsächlich gebracht, es lässt sich auch im ungetoasteten Zustand sehr gut bestreichen.

Außer der Reihe

Heute Abend haben mein Mann und ich endlich ein Hochzeitsgeschenk eingelöst und haben an einem Pralinenkurs in einer Schokoladenmanufaktur teilgenommen. Es war ziemlich interessant, hat unglaublich Spaß gemacht und war dabei natürlich auch noch richtig lecker (man muss natürlich probieren, mit was man da die Pralinen befüllt…). Es sind Kreationen von weißer Ganache mit Holunder über dunkle Ganache mit Himbeer- oder Walnussessig bis hin zu dunkler Ganache mit Chili dabei entstanden, die in den nächsten Tagen verspeist werden dürfen. Rein optisch sehen sie meiner Meinung nach schonmal ziemlich gut aus und die Füllungen an sich haben eigentlich auch alle gut geschmeckt.

 

Osterzopf

In meiner Familie ist es zu Ostern eine Tradition unser schwedisches Kardamomzopf-Rezept zu backen. Da ich noch etwas Hefe verbrauchen musste, die beim letzten Brötchenbacken übrig geblieben ist, hab ich Ostern mal etwas vorgezogen (sehr zur Freude meiner Kollegen). Der Zopf schmeckt pur sehr gut, man kann ihn aber natürlich nach Belieben mit Butter/Margarine/Marmelade/Honig bestreichen.

Solrosbullar

Zu einem gemütlichen Start in den Sonntag gehören schöne, leckere, frische Brötchen. So der Plan! Da wir aus irgendeinem Grund Unmengen an Sonnenblumenkernen haben und ich die Woche auch nur ein Brot gebacken habe, musste ein Brötchenrezept mit Sauerteig und Sonnenblumenkernen her. Da war das Rezept für die schwedischen Solrosbullar (Solros = Sonnenblume, bulle = Brötchen ) genau richtig. Da ich mich immer nicht direkt traue das Rezept so zu ändern, wie ich denke, dass es auch klappen könnte, hab ich mich aber erst mal exakt an die Vorgabe gehalten, es für 8 Stunden bei 20 °C zur Gare zu stellen. Das bedeutet natürlich, dass ich die Brötchen schon heute backen (und „leider“ auch testen) musste, und wir so Morgen früh dann die gewünschte Anzahl nochmal kurz aufbacken werden. Wenn die Brötchen als Frühstücksbrötchen zugelassen werden, werde ich sie das nächste mal mit noch weniger frischer Hefe ansetzen und den Teig dann für ca. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Zum Abendbrot waren sie schon einmal ziemlich genial. Außen schön knusprig und innen erstaunlich locker.