Meine „Werkzeuge“

 

Hier will ich euch meine wichtigsten „Werkzeuge“ vorstellen, die ich beim Brot-, Brötchen und Baguette-Backen verwende.

Das wichtigste ist natürlich erst einmal, dass man ein paar Sorten gutes Mehl hat. Ich gehe dafür zur Zeit noch in den örtlichen Supermarkt und besorge dort meist Bio-Mehl, da ich hier noch keine Mühle gefunden habe.
Meine wichtigsten Mehlsorten sind wohl Roggenvollkornmehl, Roggenmehl Typ 1150, Weizenvollkornmehl, Weizenmehl Typ 1050 und Weizenmehl Typ 550. Was für ein Mehl ihr jetzt genau braucht, ist natürlich davon abhängig, was ihr genau backen wollt.
Schüsseln sind ja selbstverständlich, hier braucht man meiner Meinung nach nichts besonderes. Ich verwende immer eine normale Edelstahl und eine Plastik Rührschüssel (das, was halt schon da war).

Gärkorb: hierin findet in der Regel der letzte Gärgang vom Brot statt. Es gibt Gärkörbe in unterschiedlichen Größen und Formen und auch aus unterschiedlichen Materialien. Was ihr da verwendet, ist wohl Geschmackssache. Ich besitze zwei runde Gärkörbe aus Peddingrohr, und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.

Thermometer: Wird benötigt, um Wasser und Teigtemperatur zu erfassen. Irgendwann hat man das vielleicht im Gefühl, aber gerade für den Anfang ist es wichtig, damit man nicht die ganze Arbeit durch zu heißes Wasser kaputt macht.

Teigspachtel/Teigkarte: Zum schonenden und restlosen Rausheben des Teigs aus der Schüssel und zum Abstechen von Teiglingen.

Gold-/Löffelwaage: Zum Abmessen von absurd-geringen Mengen von Zucker/Butter/Hefe etc. Meine digitale Küchenwaage behauptet zwar, sie hätte eine Genauigkeit von Δm=1 g, das stimmt aber definitiv nicht, und alles, was weniger als 10 g wiegt, kann man sowieso vergessen.

Bäckerleinen zum Abdecken der Teiglinge, für den letzten Gärgang von Baguette etc. . Wer kein Bäckerleinen besitzt, kann auch normale Küchenhandtücher dafür verwenden,  allerdings muss man die unter Umständen etwas stärker einmehlen, damit die Teiglinge nicht daran kleben bleiben.

Rasierklinge/Skalpell: Zum Einschneiden von Baguette und Brötchen. Wichtig ist hier, dass ihr eine möglichst dünne und wirklich scharfe Klinge habt. Am Anfang hab ich das ganze mit einem normalen Kneipchen versucht, allerdings drückt man dadurch den Teig oft zu sehr zusammen. Jetzt verwende ich ein Skalpell und damit funktioniert das sehr gut.

Auf dem Bild unten links zu sehen ist außerdem ein Baguetteblech, was perfekt in den guten alten DDR-Gasofen passt und daneben der Brötchenstempel für Kaisersemmeln (ich verwende ihn allerdings auch für andere Brötchen).

Und nach langem Warten und Sparen hab ich mir Mitte 2018 endlich eine große Kenwood Küchenmaschine zugelegt. Jetzt hat man endlich keine Sauerteigfinger mehr beim Brot-backen 🙂 Man kommt natürlich auch ohne Küchenmaschine aus, aber sie ist schon sehr praktisch!