Gasofen-Ärger

Unser Ofen merkt wohl, dass wir ihn beim Umzug hier stehen lassen, und will mich auf die letzten Meter noch ein bisschen ärgern…

Heute Morgen: Zitronenkuchen

Aber auch wenn er von außen aussah, als sei er „sitzen-geblieben“: Er war nicht „sitzen-geblieben“ und hat geschmeckt. Nur nicht so zitronig, wie ich es mir vorgestellt hab. Wenn ich ihn noch einmal backe, werde ich also mehr Zitrone in den Teig geben und vielleicht mal versuchen, das ganze mal als Blechkuchen  zu backen und einen Zitronenzuckerguss drüberzugeben.

Dinkelbrötchen

Gestern hab ich meine ersten Brötchen mit Dinkelmehl angesetzt. Das Rezept kommt (mal wieder) von Lutz Geißler (http://ploetzblog.de).

Da Sauerteig und Vorteig unterschiedliche Gärtemperaturen benötigen, hab ich die Dose mit Sauerteig in der Wohnung stehen lassen, und den Vorteig auf den Balkon gestellt. Das passte von den Temperaturen praktischerweise ganz gut. Das Mehlkochstück hab ich auch schon gestern Abend vorbereitet, damit es heute Morgen dann schneller geht. Heute früh wurde der Teig dann weiterverarbeitet. Herausgekommen sind sehr schön lockere und aromatische Brötchen mit einer knusprigen Kruste. Ein Traum mit selbst gemachtem Johannisebeergelee von der Schwiegermutter oder Käse…Leider brauchen sie nur am Backtag selber noch recht viel Zeit (ca. 3 Stunden), so dass sie (frisch gebacken) nichts fürs schnelle Frühstück direkt nach dem Aufstehen sind.

 

 

Neue Brötchenvariante mit Hartweizengrieß

Nachdem ich letztens nochmal die Solrosbullar gebacken hab, wollte ich nochmal ein Brötchenrezept mit einem Roggenmehlanteil und Hefe ausprobieren. Ich hab eine Kombination aus Roggenmehl 1150, Weizenmehl 550 und Hartweizengrieß gewählt, und darauf 5 g frische Hefe und 2,5 g Gerstenmalz gegeben, in der Hoffnung, dass das nach einer Nacht im Kühlschrank am nächsten Morgen leckere Frühstücksbrötchen gibt.
An der Optik kann man noch arbeiten, aber ansonsten waren die Brötchen lecker. Die Konsistenz der Krume ist aber auf Grund vom Hartweizengrieß komplett anders, als man es sonst von Brötchen gewohnt ist. Vielleicht werde ich beim nächsten mal noch etwas mit dem Anteil an Grieß runter- und mit Weizenmehl hochgehen. Ich kann sie mir auch gut mit gerösteten Kürbis- oder Sonnenblumenkernen vorstellen und vielleicht auch mit einem kleinen bisschen Anstellgut vom Roggensauerteig für den Geschmack.

Ein hässlicher Apfel-Haselnuss-Kuchen und Cantuccini…

Ich wollte besonders clever sein, und habs damit verbockt…dabei hätte ich eigentlich wissen müssen, dass geriebene Äpfel einem Teig durchaus eine andere Konsistenz geben, als nur gestückelte. Die Optik bekomme ich vielleicht noch mit einem Schokoladenguss etwas gerettet, hoffe ich nur, dass er morgen wenigstens schmeckt. (Nachtrag: Er hat geschmeckt und ist dank der Äpfel und dem Schoko-überzug auch 3 Tage später noch saftig gewesen!).

Immerhin: die Cantuccini sind ganz hübsch geworden.

Nächtliche Waffelbackaktion

Aus irgendeinem Grund hatte ich plötzlich totale Lust, noch etwas zu backen. Auf Grund der schon etwas fortgeschrittenen Tageszeit, hab ich mich dann dazu entschieden ein Rezept für Kekse aus dem Waffeleisen auszuprobieren. Und wie das beim Waffeln-backen halt so ist, es gibt immer diesen tollen Rand rund um die Herzen herum, und davon bricht „leider“ manchmal auch was ab, und das kann man dann ja da nicht so liegen lassen! Ich kann also schon berichten, dass sie im frisch-gebackenem Zustand sehr gut schmecken. Mal sehen, wie lange sie sich halten…

„Zwischentemperaturen“

Da es momentan für die Heizung zu warm, für die 24 °C die unser standard Roggenmischbrot für die letzten Gärgänge braucht aber zu kalt ist, hab ich mir heute mal eine etwas spezielle Variante der Teigwärmung überlegt: Warmes Wasser ins Waschbecken, den Teig in eine Brotdose, Dose verschließen, ins Waschbecken stellen und gegen den Auftrieb mit einem befüllten Wasserkocher beschweren…

Für die letzte Stufe im Gärkorb hab ich die Brotdose (ohne Deckel) dann mit Gewichten von einer Hantel beschwert und den Gärkorb darauf gesetzt und mit dem Bäckerleinen abgedeckt.

Ergänzung: Es hat unglaublich gut funktioniert! Die Krume ist sehr schön locker geworden und die Kruste wie immer für unseren Geschmack perfekt knusprig.

 

Ein schneller Hefekuchen

Während ein frisches Brot im Backofen war, hab ich fix einen Hefeteig angesetzt, da ich noch einen Rest frische Hefe von den letzten Brötchen übrig hatte. Ein Glas Schattenmorellen hatte ich auch noch übrig, und so wurde daraus ein Hefe-Kirsch-Kuchen. Ein paar Mandelscheiben und Zimt drüber, und ab damit in den Ofen! Man kann den Kuchen natürlich auch mit allen möglichen anderen Früchten belegen, noch Streusel herstellen und drüber geben oder auch einen einfachen Butterkuchen mit einem Butter-Zucker-Mandelblättchen-Belag backen.
Es war ein sehr leckerer, lockerer und gleichzeitig knuspriger Kuchen…

Heute Morgen wurde aufgetoastet

Heute Morgen haben wir das neulich gebackene und dann eingefrorene Toastbrot aufgetoastet. Es klappt wunderbar! Ich hab das Toastbrot vor dem einfrieren in Scheiben geschnitten und dann portionsweise eingefroren. Zum Auftoasten haben wir die Scheiben einfach direkt aus dem Tiefkühlfach in den Toaster gesteckt. Man merkt keinen Unterschied zum frisch gebackenen Toastbrot, es lässt sich frisch aus dem Tiefkühlfach sogar eher ein Stück besser toasten als frisch gebacken. Ich würde sagen: wir haben unser Notbrot gefunden!

Brotring

Das Rezept für dieses Brot hat mich schon eine ganze Weile angelacht.  Es wird im Ring gebacken wird, weshalb man pro Scheibe eine große Oberfläche und damit viel von der knusprigen Kruste hat (so mein Gedanke dazu. Der Kommentar von meinem Mann: „Da hat man ja lauter mini-Scheiben!“). Da mir abends um 22 Uhr recht plötzlich eingefallen ist, dass ich das ja mal machen könnte, kam mir auch ganz gut entgegen, dass die Gare vom Sauerteig zwischen 18-22 Stunden bei Zimmertemperatur liegt. Der Sauerteigansatz war etwas trockener als üblich, da das Verhältnis von Mehl zu Wasser nicht 1:1 ist. Ich war also gespannt, wie der Teig nach der Gare aussieht. Er hatte sich ganz gut gemacht und auch die weitere Verarbeitung fühlte sich gut an (nur ziemlich klebrig!).
Ich brauche glaub ich ein Skalpell mit längerer Klinge, aber ansonsten ist es rein optisch schon einmal ganz in Ordnung geworden. Der Ofentrieb hätte besser sein können aber die Krume ist trotzdem wunderbar locker.