Bauernbrötchen

Diese Brötchen eignen sich super, wenn man die Woche über nur wenig Brot gebacken hat, und noch viel Anstellgut im Glas übrig ist. Da ich es ungern wegschmeiße, werden diese Brötchen zur Zeit also recht regelmäßig gebacken. Sie lassen sich auch sehr gut einfrieren, und dann nach Bedarf zum Frühstück oder für die Arbeits-Brotdose frisch aufbacken.
Da es sich bei dem Teig um einen mit sehr wenig Hefe versetzten Brotteig handelt, werden die Brötchen nicht besonders riesig.

Ein weiterer Vorteil: Auch für dieses Rezept werden keine speziellen Zutaten benötigt.

Sauerteig:

130 g Roggenmehl Typ 1150

130 g Wasser (ca. 40 °C)

25 g Anstellgut

 

Vorteig:

67 g Weizenmehl Typ 1050

67 g Wasser

0,7 g Frischhefe

 

Hauptteig:

Sauerteig

Vorteig

135  g Roggenmehl Typ 1150

10 g Roggenvollkornmehl

35 g Wasser

6 g Salz

5 g Frischhefe

 

Für den Sauerteig und den Vorteig je alle Zutaten gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur für ca. 16-18 Stunden reifen lassen.

Danach alle Teigzutaten für den Hauptteig gut verkneten und das ganze für 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend acht Teiglinge abstechen und nach belieben formen. Die Brötchen beispielsweise in Roggenvollkornmehl wälzen und für eine Stunde im Bäckerleinen mit Schluss nach oben an einem warmen Ort gehen lassen.

Bei 250 °C mit Schluss nach oben und viel Dampf für 10 Minuten backen, Temperatur reduzieren (auf ca. 180 °C) und weitere 15 Minuten ohne Dampf weiterbacken.

links während dem letzten Reifungs-Vorgang, rechts nach dem Backen
Eine feine Porung und sehr aromatisch.

[Quelle Rezept: Lutz Geißler, ploetzblog.de,
https://www.ploetzblog.de/2010/03/13/gebacken-bauernbroetchen/]