Rustikales Bauernbrot

Dieses Brot war das erste, was ich getestet habe. Der Grund hierfür war einfach, dass man keine besonderen Zutaten benötigt. Und genau das ist das, wieso dieses Brot so perfekt ist. Es schmeckt wunderbar zu herzhaften aber auch zu süßen Aufstrichen, und ist auch nach drei Tagen im Brotkasten nicht so hart, dass man damit jemand erschlagen könnte.

Sauerteigansatz:

15 g Anstellgut

150 g Wasser (ca. 40 °C)

100 g Roggenvollkornmehl

50 g Roggenmehl Typ 1150

 

Hauptteig:

Sauerteigansatz

200 g Roggenmehl Typ 1150

100 g Weizenmehl Typ 1050

50 g Weizenvollkornmehl

9 g Salz

175 g Wasser (40-50 °C)

 

Für den Sauerteigansatz alle Zutaten mit einem Löffel gut vermischen und bei Raumtemperatur für ca. 20h gären lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten für den Hauptteig gut verkneten (mindestens 2 Minuten) und erneut 90 Minuten in der Schüssel abgedeckt bei ca. 24 °C ruhen  lassen (Ich stelle die Schüssel dafür im Winter immer auf die Heizung). Nach 45 Minuten den Teig einmal ausstoßen.

Dann das Brot vorsichtig auf einer bemehlten Fläche formen und anschließend mit dem Schluss zuerst in einen gut bemehlten Gärkorb legen. Mit einem Tuch abdecken, und für weitere 45 Minuten zur Gare stellen. Dann bei 250 °C (fallend auf 200 °C) für ca. 50 Minuten backen.

Ich schütte während dem Backvorgang mehrfach das ein oder andere Schnapsglas mit Wasser auf den Boden des Ofens, um Feuchtigkeit in den Ofen zu bekommen. Das geht auch, indem man eine Schüssel mit Wasser zum Brot in den Ofen stellt, oder (bei modernen Öfen) die Dampf-Funktion nutzt.

Frisch aus dem Gärkorb (noch ungebacken)
Im Anschnitt

 

[Quelle Rezept: Lutz Geißler, ploetzblog.de,
https://www.ploetzblog.de/2013/04/27/leserwunsch-rustikales-bauernbrot/]